Rechtsanwalt
Prof. Dr. Christian O. Steger


Ausbildung, Examina:

  • Geb. 1946 in Pforzheim
  • 1956-1965 Humanistisches Gymnasium in Bad Mergentheim und Ehingen/Donau
  • 1965-1969 Studium der Rechtswissenschaft und der Volkswirtschaftslehre an der Universität Tübingen
  • 11/69 Erste Juristische Staatsprüfung, Tübingen
  • 1969-1974 Juristischer Vorbereitungsdienst des Landes Baden-Württemberg; knapp einjähriger Praktikums- und Forschungsaufenthalt in den USA
  • 05/74 Promotion an der Universität Marburg a. d. Lahn, Prof. Dr. Walter Schmitt Glaeser: „Der Schutz des gesprochenen Wortes in der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika“
  • 07/74 Zweite Juristische Staatsprüfung, Stuttgart

Berufliche Tätigkeit:

  • Freiherr vom Stein Akademie für Europäische Kommunalwissenschaften, Stuttgart, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied seit 2006
  • Innenverwaltung des Landes Baden Württemberg: 10/74-07/77 Landratsamt Freudenstadt: Dezernent für Straßenverkehrsbehörde, ziviler Bevölkerungsschutz, Regionalplanung und Öffentlichkeitsarbeit, Rechts- und Ordnungsamt, Leiter des Kreisplanungsamts / 04/76 Regierungsrat
  • Gemeindetag Baden-Württemberg: 08/77-12/86 Beigeordneter, Leiter der Abteilung III (Sachgebiete u. a. Umweltschutz, Bau- und Siedlungswesen, Straßenbau, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Öffentliche Sicherheit und Ordnung) / 01/87 – 12/2007 Hauptgeschäftsführer des Gemeindetags Baden-Württemberg; Geschäftsführendes Präsidialmitglied.
  • iuscomm Rechtsanwälte Stuttgart: seit 22.1.2008 Rechtsanwalt
  • Mitautor des Kommentars: Kunze / Bronner / Katz: Gemeindeordnung für Baden-Württemberg, Kohlhammer Verlag Stuttgart, Loseblattsammlung
  • Mitherausgeber der EKBW (Entscheidungssammlung zum Kommunalrecht)

Tätigkeit an Hochschulen:

  • Honorarprofessor an der Universität Stuttgart, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Abteilung für politische Systeme und politische Soziologie, seit April 2005; Lehrauftrag an der Universität Stuttgart, Institut für Sozialwissenschaften, Abt. für Politische Theorie und Politikfeldanalyse, seit Wintersemester 1998/99;
  • Lehrauftrag an der Universität Szeged, Ungarn, Juristische Fakultät, Sommersemester 1998 bis 2001 je einmal jährlich einwöchiges Blockseminar;
  • Mitglied des Hochschulrats der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Kehl (2001 bis 2003).
  • Mitglied des Hochschulrats der Fachhochschule Ludwigsburg, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen seit 2006 bis 2009

Aufsichtsratsmandate:

  • LBBW – Immobilien (Kommunalentwicklung Baden-Württemberg GmbH, 1987 bis 2007);
  • Gt-service Dienstleistungsgesellschaft des Gemeindetags Baden–Württemberg, stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats (2002 bis 2007).

Mitarbeit in zahlreichen Beiräten, Kommissionen und Arbeitsgruppen:

  • Kommission „Bürgernähe in der Verwaltung" der Landesregierung Baden-Württemberg (1978/79);
  • Kommission Land / Kommunen Baden-Württemberg (1980/81);
  • Arbeitsgruppe des Deutschen Städte- und Gemeindebundes für „Vorschläge zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Städtebaurechts" (1982/83);
  • Arbeitsgruppen „Baulandbereitstellung" und „Bodenordnungsrecht" beim Bundesbauministerium zur Vorbereitung des neuen Baugesetzbuches (1983/84);
  • Gemischte Kommission Baden-Württemberg / Sachsen 1990/1991;
  • Initiator der Gründung des Sächsischen Städte- und Gemeindetags am 1. April 1990 in Dresden sowie weiterer kommunaler Institutionen in Sachsen;
  • Regierungskommission „Verwaltungsreform" Baden-Württemberg beim Staatsministerium (1992 bis 1994);
  • Verwaltungsreformkommission beim Innenministerium Baden-Württemberg (1996 bis 2003).

Ehrenamtliche Tätigkeit:

  • Präsident des Landeskomitees Baden – Württemberg der Europäischen Bewegung seit Januar 2007;
  • Vorsitzender des Vorstands der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg (1988 bis 2009);
  • Mitglied Gemischte Regierungskommission Baden-Württemberg / Ungarn (1991 bis 2009);
  • Mitglied im Gesamtvorstand der Bundesvereinigung der Kommunalen Spitzenverbände der Bundesrepublik Deutschland 1994 bis 2007;
  • Mitglied von Präsidium und Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebunds 1991 bis 2007;
  • Hauptausschuss Kommunaler Arbeitgeberverband Baden-Württemberg (1987 bis 2001);
  • Kuratorium Württembergische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (1987 bis 2007);
  • Mitglied des Bundesvorstands der Abwassertechnischen Vereinigung e.V.: Mai 1984 bis Oktober 1986;
  • Vorsitzender der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland, Sitz in Stuttgart, Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender 1997 bis 2007;
  • Vorstandsmitglied von Schwaben International e.V. 1985-1988 sowie 1990-1995; Vizepräsident 1993-1995

Tätigkeit im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit:

  • Kuratorium Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (seit 1991);
  • Seit 1978 Referent in Seminaren, die von der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung (heute: InWent GmbH), Bonn, im Inland und Ausland veranstaltet werden. Unter anderem Vortragsreisen nach Simbabwe und Brasilien.
  • 1999 Gutachten für die Deutsche Stiftung, Bonn: Analyse zur Ermittlung des Fortbildungsbedarfs im Bereich der Kommunalverwaltung in Rumänien.

Ehrungen:

  • September 1992: Staatsmedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg „für hervorragende Verdienste um den ländlichen Raum, die Ernährung, Landwirtschaft und Forsten". Verliehen durch den Herrn Ministerpräsidenten.
  • März 1996: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Verliehen durch den Herrn Bundespräsidenten.
  • September 1996: Deutsche Feuerwehrmedaille, Deutscher Feuerwehrverband, „in Würdigung besonderer Verdienste um die deutschen Feuerwehren“.
  • März 1998: Plakette „Pro Cultura Hungarica“ für „hervorragende Tätigkeit während der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Republik Ungarn und Baden-Württemberg, insbesondere was die Kultur und Partnerschaften betrifft“. Verliehen durch den Herrn Minister für Kultur der Republik Ungarn.
  • März 2001: Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn „für die Förderung der bilateralen Beziehungen und die Unterstützung der Ungarndeutschen in Ungarn“. Verliehen durch den Herrn Staatspräsidenten der Republik Ungarn.
  • Dezember 2007: Bundesverdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Verliehen durch den Herrn Bundespräsidenten.